Das Gehör – Das empfindlichste Organ unseres Körpers?

Das Gehör oder vielmehr das Ohr selbst, gilt als eines der empfindlichsten Organe des menschlichen Körpers. Genau betrachtet ist dieses Organ sogar das empfindlichste, wenn man die Lage mit einbezieht. Während andere empfindliche Organe gegen äußerliche Einwirkungen geschützt sind, ist das Ohr praktisch offen und somit auch deutlich anfälliger. Doch welche Gefahren entstehen hierdurch und welche Erkrankungen bzw. Entzündungen sind besonders problematisch? Diese Frage soll im weiteren Verlauf des Textes einmal näher betrachtet werden.

Für Jung und Alt eine Gefahr – Die Mittelohrentzündung

Die Mittelohrentzündung ist wohl etwas, was jeder Mensch schon einmal irgendwann hatte. Dabei stellt die Entzündung erst einmal keine große Gefahr dar, wenn diese schnell behandelt wird. Dies setzt allerdings auch voraus, dass man diese Entzündung möglichst schnell erkennt. Eine Mittelohrentzündung verursacht in der Regel einen großen Schmerz im inneren des Ohres, wodurch man sehr schnell eine Entzündung feststellen kann. Doch dies muss nicht immer der Fall sein. Es gibt auch Situationen, bei dem das Ohr von Viren bzw. Bakterien befallen wird, diese aber nicht direkt einen Schmerz verursachen. Oft entstehen dann diese Schmerzen erst dann, wenn das Ohr sehr stark befallen ist. Wird dann das Ohr nicht schnell genug behandelt, kann es zu einem Hörverlust führen. Ist der Befall zu stark und das Ohr geschädigt, kann sich diese Situation auch über die Krankheit hinweg ausdehnen. Das heißt, der Hörverlust bleibt bestehen. Diese Problematik lässt sich im Nachhinein dann auch nicht wieder beheben, was im Klartext heißt: Bis zum Lebensende wird dieser Hörverlust Teil des betroffenen Menschen sein. Da diese Entzündungen bei jungen, wie auch bei älteren Menschen auftreten kann, spricht man hier von einer allgemeinen Gefahr. Es ist daher immer zu empfehlen, bei einem Verdacht sofort einen Arzt aufzusuchen und die Situation prüfen zu lassen. So kann man schlimmere Situationen bereits im Vorfeld abwenden.

Kann man das Ohr im Alltag optimal schützen?

Einen optimalen Schutz gibt es natürlich nie, dass muss man im Vorfeld gleich einmal sagen. Es gibt jedoch Dinge, wie man das Ohr vor Einflüssen schützen kann, die für eine Entzündung verantwortlich sein könnten. Beispielsweise „Zug im Ohr“. Bei starkem Wind spricht man oft von „Zug im Ohr“ der das Ohr nach und nach unterkühlt. Eine ideale Grundlage damit Bakterien und Viren das Ohr befallen können. Um diese Situation möglichst zu unterbinden, reicht es hier meist schon aus ein Ohrenschutz zu tragen. Dies kann in Form einer Mütze oder auch in Form eines Ohrenwärmers geschehen. Sollte man diese Dinge nicht zur Hand haben, kann auch ein Wattebällchen Abhilfe schaffen. Ein Taschentuch kann man beispielsweise auf eine „ohrengerechte“ Größe bringen und das Ohr damit schließen. Auch dies kann gegen starken Wind und dem damit verbundenen Zug im Ohr schützen. Ebenso das Ohr zuhalten, ist eine Möglichkeit die durchaus einen entscheidenden Effekt haben kann. Wie man sehen kann, gibt es also zahlreiche Möglichkeiten, wie man das Ohr schützen kann. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass auch mit dem besten Schutz eine Entzündung entstehen kann. Daher gilt auch bei optimalen Schutz immer die Regel: Bei Verdacht einer Entzündung stets einen Arzt aufsuchen.

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