Konzentrationsschwäche – Ein immer größer werdendes Problem?

Die Konzentrationsschwäche ist natürlich kein neues Thema in unserer Gesellschaft. Immer wieder kommt die Diskussion über diese Thematik, ihre Ursachen, Folgen und natürlich auch die direkten Auswirkungen auf die Person selbst auf. Doch betrachtet man die Situation einmal ganz genau, so wird man feststellen, dass es im Gegensatz zu früher, deutlich mehr Gründe gibt, darüber zu sprechen, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Warum dies so ist, dass soll im anschließenden Text einmal näher beschrieben und analysiert werden.

Konzentrationsschwäche bei Kindern – Ein stark diskutiertes Thema

Mittlerweile sprechen wir bei einer Konzentrationsschwäche heut zu Tage auch von ADS oder ADHS. Doch ist dies überhaupt so korrekt? Eine Konzentrationsschwäche muss nicht gleich eine ADHS sein, da diese auf ganz anderen Grundlagen basiert. Somit ist die Aussage genau betrachtet falsch. Doch genau das ist der Grund dafür, warum immer mehr Diskussionen über dieses Thema entstehen. Es wird hier bei den Menschen nicht mehr klar differenziert und praktisch alles über einen Kamm geschert. Das führt zum einen dazu, dass man hier die Situation völlig falsch einschätzt. Zum anderen natürlich auch dazu, dass man beide Probleme miteinander vermischt und somit auch nicht mehr zu einem klaren Ergebnis kommen kann. Das Thema ADHS wird dabei oftmals in Schulen zum Thema gemacht. Viele Lehrer sehen sich hier auch als Ärzte und diagnostizieren aufgrund einer Konzentrationsschwäche, ADHS. Nicht nur das diese Personen überhaupt nicht dafür ausgebildet sind, eine solche Diagnose zu stellen. Sie ist schlicht und ergreifend auch noch falsch. Nicht zuletzt aus diesem Grund, ist diese Thematik so in den Vordergrund gerückt und praktisch täglich in den Medien zu sehen.

Wie kann eine Konzentrationsschwäche entstehen?

Wenn man ADHS einmal mit einer Konzentrationsschwäche vergleicht, dann wird man anhand der Entstehung sehr schnell den Unterschied erkennen. ADHS kann beispielsweise eine erbliche Krankheit sein, was man von einer Konzentrationsschwäche nicht direkt behaupten kann. Beispielsweise kann eine hohe Intelligenz zu einer Konzentrationsschwäche führen. Dies liegt einfach daran, dass das Gehirn nur minimal gefordert wird und dadurch die Situation als „uninteressant“ einstuft. Der Betroffene kann sich auf die jeweilige Situation nicht mehr so konzentrieren, wie dies andere Personen können. In diesem Fall spricht man dann von einer Konzentrationsschwäche. Diese Schwäche hat jedoch nicht mit dem Mangel an Aufmerksamkeit zu einer Sache zu tun, wie dies bei ADHS der Fall wäre. Auch hier gibt es also einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Situationen. Eine Konzentrationsschwäche kann zudem auch durch andere Einflüsse behoben werden. Ein häufig angewendetes Mittel ist dabei das Kauen von Kaugummi. Durch das Kauen wird die Durchblutung im Gehirn angeregt und die Konzentration nimmt wieder zu. Dies ist natürlich nur ein kurzer Effekt und lässt sich nicht über einen längeren Zeitraum aufbauen. Dennoch kann man an dieser Stelle festhalten, dass eine solche Methode bei ADHS nicht funktioniert. Auch hier kann man also einmal mehr einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden erkennen.

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